Chronik
Die Hansen-Stiftung wurde am 3. Dezember 2003 mit Sitz in Passau gegründet. Über eine Forschungsstelle wurde eine Verbindung zur Universität Passau hergestellt.
Diese Verbindung wurde 2013 gelöst, und an ihre Stelle trat ein Kooperationsvertrag mit der Universität Regensburg, der bessere Konditionen bot. Auch in Regensburg wurde eine Forschungsstelle (Forschungsstelle Kultur- und Kollektivwissenschaft) gegründet und der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften zugeordnet. Im Kooperationsvertrag verpflichtet sich die Stiftung, den Stiftungszweck nur über die Regensburger Forschungsstelle zu erfüllen und nur über sie die Erträge auszuschütten. Im Gegenzug stellt die Universität Regensburg eine Akademische Ratsstelle zur Verfügung, welche die Forschungsstelle besetzen darf, und räumt ihr für 5 Jahre ein Budget von € 10 Tausend ein. Der Kooperationsvertrag hat eine Laufzeit von 10 Jahren.
Am 29. Januar 2014 wurde die Forschungsstelle feierlich gegründet und der Hochschulöffentlichkeit vorgestellt. Voraussichtlich im Sommer 2015 soll eine weitere Veranstaltung stattfinden, welche die Hansen-Stiftung einem größeren außeruniversitären Kreis bekannt macht.
Seit April 2015 erscheint zweimal im Jahr die Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft heraus. Sie umfasst ein themengebundenes und ein freies Heft.
Im Oktober 2017 wurde ein neuer Kooperationsvertrag mit der Universität Regensburg geschlossen und die Finanzierung einer Professur für Kollektivwissenschaft durch die Hansen-Stiftung vereinbart. Diese Professur wurde ausgeschrieben und mit Prof. Dr. Heike Delitz besetzt, die ihr Amt zum 01. April 2023 antrat.
Mit einem akademischen Festakt am 22. Juni 2026 hat der Stifter und Gründungsdirektor Klaus P. Hansen den Vorsitz Wissenschaft der Stiftung an Dr. habil Georg Trautnitz (Andrássy Universität Budapest) übergeben.
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